Aktuelles

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Förderung für KWK-Strom wurde geändert (KWK-G 2016)Förderung für KWK-Strom wurde geändert (KWK-G 2016)

Berlin, Januar 2016

Das neue KWK-Gesetz löst das Gesetz von 2012 ab und trägt dazu bei, die schwankende Stromerzeugung mit Photovoltaik- oder Windkraftanlagen auszugleichen. Dabei wird in Blockheizkraftwerken sehr effizient Strom und Wärme erzeugt.

Ab 1. Januar 2016 ist das novellierte Gesetz in Kraft getreten. Dabei erhält der Betreiber eines BHKW`s einen Zuschlag für den mit dem Blockheizkraftwerk erzeugten Strom. Bei Kleinanlagen mit einer elektrischen Leistung bis 20 kWel gibt es zusätzlich vom BAFA einen Investitionszuschuss. Im Gesetz wurde ein Ausbauziel von 110 TWh/Jahr bis 2020 und von 120 TWh/Jahr bis 2025 festgeschrieben. Dies soll Planungssicherheit bei zukünftigen KWK-Investitionen liefern.

Die KWK-Zuschläge für selbst genutzten Strom entfallen weitgehend. Im Gegensatz dazu sieht das Gesetz höhere Zuschläge für eingespeisten KWK-Strom vor.

Ins öffentliche Netz eingespeister Strom aus KWK-Anlagen bis 50 kWel, sogenannten Mini-BHKW-Anlagen, wird neuerdings mit 8 ct. je kWh gefördert. Für den selbst genutzten Strom aus dem BHKW erhält der Betreiber einer Anlage dieser Größe immerhin noch 4 ct. je kWh. Dabei wurde die Förderdauer auf 60.000 Vollbenutzungsstunden erhöht. Insofern liegt eine Verbesserung der Förderbedingungen im kleinen Leistungsbereich vor. Für Anlagen größer 50 kWel ist die Förderdauer auf 30.000 Vollbenutzungsstunden begrenzt. Ab 101 kW elektrischer Leistung gibt es neuerdings eine Pflicht zur Direktvermarktung des ins öffentliche Netz eingespeisten Stroms bzw. eine Pflicht zum Selbstverbrauch. Dabei wird selbst verbrauchter Strom zukünftig nicht mehr gefördert. Ausnahmeregelungen gibt es hierbei für Stromabnahmen in der unmittelbaren Umgebung insbesondere auch bei Stromkosten-intensiven Unternehmen.

Für den ins öffentliche Netz eingespeisten Strom erhält der Betreiber wie bisher zusätzlich zum KWK-Zuschlag mindestens den an der Strombörde EEX ermittelten Baseload-Durchschnittspreis des vergangenen Quartals. Dieser Strompreis schwankte in den letzten 5 Jahren zwischen 3 bis 5 ct. je kWh. Zusätzlich gibt es Zuschläge für den Bau von Wärme- und Kältenetzen als auch den Bau von Wärme- und Kältespeichern. Die Kosten für die KWK-Umlage tragen nach wie vor die Strom-Endkunden, wobei u. a. für Großabnehmer die Deckelung der Umlage von 100.000 kWh auf 1.000.000 kWh angehoben wurde.

acon Energie Management berät Sie bei der Modernisierung Ihrer Wärmeversorgungsanlage unter Einbindung eines wirtschaftlich betriebenen BHKW`s. Wir unterstützen und beraten Sie bei Ihren individuellen Fragestellungen und Umsetzungen zum novellierten KWK-Gesetz. Sprechen Sie uns an.


Neue Pflichtangaben in Immobilienanzeigen - Übergangsfrist seit dem 1. Mai 2015 abgelaufenNeue Pflichtangaben in Immobilienanzeigen - Übergangsfrist seit dem 1. Mai 2015 abgelaufen

Berlin, Mai 2015

Die seit Mai 2014 geltende Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) macht den Energieausweis bei Neubauten und Bestandsgebäuden zur Pflicht.

Nach einem Jahr ist nun die Übergangsfrist bei Immobilienanzeigen abgelaufen. Das bedeutet, dass seit Mai 2015 alle kommerziellen Immobilienanzeigen Informationen zum energetischen Zustand eines Gebäudes enthalten müssen. Werden diese Daten nicht angegeben gelten gemäß EnEV 2014 Bußgelder von bis zu 15.000 Euro. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben drohen zudem kostenunterlegte Abmahnungen von Abmahnkanzleien wegen dem Vorenthalten wesentlicher Informationen.

Folgende fünf Kennziffern müssen dabei angegeben werden:

  • Die Art des Energieausweises (Bedarfs- oder Verbrauchsausweis)
  • Energiebedarf bzw. Energieverbrauch
  • Angaben zu den Energieträgern
  • Baujahr der Immobilie
  • Energieeffizienzklasse der Immobilie

Verantwortlich für die Korrektheit der Energieausweise ist der Vermieter, Verkäufer oder Verpächter der Immobilie, selbst dann, wenn ein Dritter (z.B. Makler oder Verwalter) für die Inserat Schaltung beauftragt wurde. Unterscheidungen hinsichtlich der Pflichtangaben sind abhängig von der Art des Gebäudes (Wohngebäude oder Nichtwohngebäude) sowie vom Ausstellungsdatum eines bereits vorhandenen Energieausweises.

acon Energie Management erstellt Energieausweise für Ihre Wohn- und Gewerbeimmobilien. Wir unterstützten und beraten Sie bei Ihren individuellen Fragestellungen und Umsetzungen zur EnEV 2014. Sprechen Sie uns an.


KfW senkt Zinssatz für die energetische Sanierung von Wohngebäuden auf 0,75 %KfW senkt Zinssatz für die energetische Sanierung von Wohngebäuden auf 0,75 %

Berlin, Februar 2015

Energieeffizient Sanieren

Seit Anfang des Jahres 2015 hat die KfW den Zinssatz für einen Sanierungskredit auf den Tiefstwert von nur 0,75 Prozent reduziert. Bis zu 50.000 € je Wohneinheit bei Einzelmaßnahmen (Programm Nr. 152) oder bis zu 75.000 € für Maßnahmenpakete zum Effizienzhaus-Standard (Programm Nr. 152) gibt die KfW als staatlich vergünstigten Förderkredit aus. Wer einen Sanierungs-Kredit zu den aktuellen Konditionen bei seiner Hausbank beantragt, bekommt den niedrigen Zinssatz für 10 Jahre festgeschrieben. Für das Effizienzhaus gibt`s zum zinsgünstigen Kredit zusätzlich einen Tilgungs-Zuschuss von 7,5 bis zu 22,5 Prozent. Je besser der Energiestandard nach der Sanierung ist, umso höher ist der Tilgungs-Zuschuss von der KfW. Im Detail gibt es je Wohneinheit bis zu 16.875 € Zuschuss, der nach Beendigung der Sanierungsmaßnahmen sofort angerechnet wird. Welches Effizienzhaus-Potential in Ihrem Wohngebäude oder Ihrer Wohnanlage steckt, können wir Ihnen als zugelassene Energie-Effizienz-Experten berechnen und Sie bei den notwendigen Leistungen gegenüber der KfW begleiten. Das Programm dient der Kreditfinanzierung von Maßnahmen zur Energieeinsparung bzw. Effizienzsteigerung an der Gebäudehülle und/oder Anlagentechnik.

Weiterführender Link: KfW – Energieeffizient Sanieren (Programm 151/152)

Zu den Leistungen von acon Energie Management gehört u. a. die Vorab-Beratung mit Sanierungs-Varianten-Vergleich über die Bauüberwachung bis hin zur ordnungsgemäßen Abnahme der energetischen Maßnahmen und Bestätigung gegenüber der KfW. Dabei erhalten Sie von uns eine konkrete Handlungsempfehlung zur bestmöglichen Vorgehensweise unter Berücksichtigung Ihrer Vorgaben. Sprechen Sie uns an.


Blockheizkraftwerke - Ab jetzt höhere Zuschüsse für neue Mini-KWK-AnlagenBlockheizkraftwerke - Ab jetzt höhere Zuschüsse für neue Mini-KWK-Anlagen

Berlin, Januar 2015

Ab Januar dieses Jahres gelten höhere Förderkonditionen für Anlagen bis 20 kWel (Mini-KWK-Richtlinie). Die Zuschüsse wurden vor allem im kleinen Leistungsbereich deutlich angehoben. Zusätzlich gibt es für besonders effiziente Anlagen ein Extra-Bonus. In Kombination mit dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz verstärkt das Programm den Anreiz, diese effiziente Technologie der gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme auch im kleinen Leistungsbereich zu nutzen.

Zur Vereinfachung hat das BAFA eine Liste der förderfähigen Mini-KWK-Anlagen veröffentlicht, die einen Überblick über die zuschussfähigen Anlagen sowie über die Höhe der Förderung gibt. Diese BHKW`s sind effizienter als andere Geräte auf dem Markt und erfüllen die hohen Vorgaben der Richtlinie.

Weiterführender Link: BAFA - Förderfähige Mini-KWK-Anlagen

acon Energie Management berät und unterstützt Sie bei der Errichtung von effizienten und wirtschaftlich sinnvollen Wärmeerzeugungsanlagen. Sprechen Sie uns an.


neue Energieeinsparverordnung (EnEV)Bundesregierung verabschiedet im Oktober 2013 neue Energieeinsparverordnung    (EnEV 2014)

Berlin, Oktober 2013

Mit dem Ziel, bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen, werden die Effizienzanforderungen für Neubauten ab dem 01.01.2016 um 25 Prozent angehoben. Gute Nachricht: Für Bestandsgebäude sind keine wesentlichen Verschärfungen vorgesehen. Die novellierte Energieeinsparverordnung wird voraussichtlich im Frühsommer 2014 in Kraft treten.

 

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:
  • Ab Januar 2016 müssen neu gebaute Wohn- und Nichtwohngebäude eine um 25 Prozent bessere Gesamtenergieeffizienz aufweisen.
  • AUSTAUSCHPFLICHT für alte HEIZKESSEL: Kesselanlagen, die nach dem 01.01.1985 eingebaut wurden und flüssige oder gasförmige Brennstoffe nutzen, müssen nach 30 Jahren stillgelegt bzw. erneuert werden. Vor 1985 eingebaute Heizkessel sind bereits ab 2015 zu erneuern. Hierbei gelten Ausnahmen für effiziente Geräte sowie für selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser.
  • Für den Energieausweis werden Energieeffizienzklassen von A+ bis H eingeführt. Der bisherige Bandtacho wird neu skaliert.
  • In Immobilienanzeigen ist die Endenergie-Kennzahl aus dem Energieausweis anzugeben und wenn vorhanden, auch die Energieeffizienzklasse. Der Energieausweis muss potentiellen Mietern oder Käufern bereits bei der Objektbesichtigung vorgelegt werden. Käufern und Mietern ist dieser dann zu übergeben.
  • Es gilt eine erweiterte Energieausweis-Aushangspflicht für öffentliche (ab 250 qm Nutzfläche) und entsprechende private Gebäude (ab 500 qm Nutzfläche).
  • Ab Januar 2016 wird der Primärenergiefaktor bei Strom von 2,6 auf 1,8 gesenkt.
  • Energieausweise werden zukünftig stichprobenartig überprüft.
  • Für Klimaanlagen-Inspektionsberichte wird ein neues Kontrollsystem eingeführt. acon Energie Management unterstützt Sie bei der energetischen Bewertung von Bestandimmobilien und bietet Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz – auch für in Planung befindliche Bauprojekte. Sprechen Sie uns an.

acon Energie Management unterstützt Sie bei der energetischen Bewertung von Bestandimmobilien und bietet Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz – auch für in Planung befindliche Bauprojekte. Sprechen Sie uns an.

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